Pleurotus ostreatus

Pleurotus ostreatus, bei uns als „Grauer Austernseitling“ oder „Austernpilz“ bekannt, ist das häufigste Mitglied der Austernpilz-Familie.
Weit verbreitet in Asien und Amerika, interessieren sich auch immer mehr europäische Kleinzüchter für diesen holzliebenden Pilz, der im Winter manchmal in unseren Wäldern zu finden ist.

Geschichte

Der natürliche Lebensraum des Grauen Austernseitlings liegt hauptsächlich im Unterholz gemäßigter Zonen der gesamten Nordhalbkugel. Man findet ihn vor allem auf alten Laubholzstämmen, meist nach dem ersten Frost des Jahres.

Die ersten Hinweise auf die Kultivierung von Austernpilzen auf Holzstämmen stammen aus Deutschland (Flack, 1917). Kurz darauf optimierte ein amerikanisch-chinesisches Trio – Block, Tsao und Hau – diese Anbaumethode. Seitdem ist der Graue Austernseitling der dritthäufigste Speisepilz weltweit, nach Shiitake und Champignon.

Wie alle bei FloydFungi gezüchteten Pilze ist auch dieser ein Primärzersetzer, ein Saprophyt. Er beginnt den Holzabbau, indem er Lignin und Zellulose verdaut und daraus organisches Material macht, das von sogenannten Sekundärzersetzer-Organismen leichter aufgenommen werden kann.
Neuere Studien zeigen, dass der Austernseitling, um seinen Stickstoffmangel im alten Holz auszugleichen, eine räuberische Technik entwickelt hat: Er lähmt, tötet und verdaut kleine Nematoden (Rundwürmer), die ihm begegnen. Keine Sorge, unsere Austernpilze sind vegan – wir ergänzen unser Holz mit Bio-Weizenkleie für den Stickstoff!

Nährwertzusammen-setzung

    • Alle essentiellen Aminosäuren für den Menschen, insbesondere Tryptophan und Threonin
    • Vitamine : B1, B2, B3, B5, B6, B7, D2 (nach einer Stunde Sonnenlicht)
    • Mineralstoffe und Spurenelemente: Zink, Kupfer, Phosphor, Kalium, Eisen, Magnesium, Mangan

    • Proteingehalt: 20–30 % (Trockengewicht)

    • Polysaccharide: Beta-(1,3-1,6)-Glucane, auch „Pleuran“ genannt

    • Sterole: Ergosterol (Provitamin D2), Campesterol

    • Ballaststoffe

    • Lektine

    Geschmackserlebnis

    Der Graue Austernseitling hat einen feinen, delikaten Geschmack mit einer glatten, zarten Textur. Er besitzt zudem eine leichte erdige Note, die ihn einzigartig macht.
    Einige beschreiben das Aroma als dezent nach Meeresfrüchten, andere nehmen einen Hauch von Anis wahr.
    Köche brechen den Pilz oft entlang seiner Faserlinie vom Hut bis zum Stiel und schneiden ihn dann je nach Bedarf.

    Rezeptideen

    In Butter gebraten

    Rezepte folgen in Kürze!

    Am Spieß

    Rezepte folgen in Kürze!

    Als Pilz-Krapfen

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    In Crêpes

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    Im Omelett

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    In Spaghettisauce

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    Als Fleischbeilage

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    In Suppen und Eintöpfen

    Rezepte folgen in Kürze!

    Funktionelle Eigenschaften und Wohlbefinden

    Über seine anerkannten gastronomischen Qualitäten und seine großzügige Textur hinaus nimmt der Austernseitling (Pleurotus ostreatus) einen zentralen Platz in der funktionellen Mykologie ein. Dieser Pilz ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Studien, die darauf abzielen, das Zusammenspiel seiner wertvollen bioaktiven Verbindungen mit dem Organismus zu verstehen.

    Zucker- und Cholesteringleichgewicht

    Studien am Tiermodell deuten darauf hin, dass der Austernseitling (Pleurotus ostreatus) positive Auswirkungen auf den Zuckerstoffwechsel, das Cholesteringleichgewicht sowie auf die Nierenfunktion und den Blutdruck haben könnte.

    • Blutzuckerregulierungs

    • Cholesteringleichgewicht

    • Antioxidative Unterstützung

    • Blutdruckgleichgewicht

    Lipid- und Darmflora-Gleichgewicht

     

    Studien am Tiermodell deuten darauf hin, dass der Austernseitling (Pleurotus ostreatus) positive Auswirkungen auf den Lipidstoffwechsel sowie auf das Gleichgewicht der Bakterien unserer Darmflora haben könnte.

    • Unterstützung des Lipidstoffwechsels

    • Gleichgewicht der Darmmikrobiota

    Zellschutz-Forschung

    Glykoproteine im Austernseitling (Pleurotus ostreatus) — die Lektine — sind Gegenstand von Studien über ihre Rolle in zellulären Abwehrmechanismen. Die Forschung untersucht ihre Fähigkeit, den Zellzyklus zu beeinflussen und die Apoptose (natürlicher Zelltod) zu fördern.

    • Unterstützung des Zellzyklus

    • Apoptose-Studien

    Hinweis:

    Es ist wichtig zu betonen, dass die Forschung zu den therapeutischen Eigenschaften dieser Pilze noch andauert.
    Die auf unserer Website enthaltenen Informationen ersetzen keine professionelle medizinische Beratung und dürfen nicht zur Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten verwendet werden.
    Bitte konsultieren Sie einen Arzt, bevor Sie Austernpilze zu medizinischen Zwecken verwenden. Die Ergebnisse können individuell variieren.

    Wenn Sie selbst weiterforschen möchten, finden Sie hier einen direkten Link zur PubMed-Datenbank mit allen bekannten wissenschaftlichen Artikeln:
    pleurotus ostreatus – Search Results – PubMed (nih.gov)

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